Unsere Kandidaten zur KV-Wahl 2020

Die Reihenfolge der Kandidaten ist alphabetisch und stellt keine Wertung dar. Von den 11 Kandidaten können Sie maximal 9 wählen.

Antje Arnoldt (50)

Lehrerin

Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und wohne in Lützschena. Vor sechs Jahren habe ich das erste Mal für den Kirchenvorstand kandidiert. Zwischenzeitlich hatte ich die Leitung der „Glocke“-Redaktion übernommen, in der ich auch weiter aktiv mitarbeiten werde. Außerdem habe ich unsere Gemeinde in der Kirchenbezirkssynode vertreten, wo ich mich gegen die Umstrukturierung zu großen Verbünden eingesetzt habe.

Ich kandidiere wieder, weil mir unsere Gemeinde am Herzen liegt. Ich schätze die Zusammenarbeit mit den anderen Kirchenvorstandsmitgliedern und bin zuversichtlich, dass auch im neuen KV mit einem neuen Pfarrer wieder konstruktiv gearbeitet wird. Auch die Verbindung mit unserer Schwesterkirchgemeinde sehe ich in den richtigen Bahnen.

Wo entlang unsere Reise in den nächsten Jahren geht, wissen wir nicht, aber wir werden versuchen, unser ‚Schiff‘ an Klippen vorbeizusteuern und den Wind in den Segeln zu halten, im Vertrauen darauf, dass Gott uns hilft, dass wir gemeinsam unser Ziel erreichen und keiner unterwegs von Bord geht. Wichtig dabei ist, dass wir aufeinander achten und für jeden einladend sind, der die christliche Botschaft annimmt. Als deren Kern erachte ich das Gebot der Nächstenliebe. Für mich schließt das auch ein, dass wir als Christen Verantwortung in der Welt übernehmen. Ich freue mich darüber, dass wir als Gemeinde schon etwas mehr zusammengewachsen sind. Das ist ein Prozess, der Zeit braucht und Möglichkeiten. Die müssen wir schaffen.

Steffen Berlich (50)

Grundstücksverwalter

Ich bin verheiratet und lebe mit meiner Familie in Lützschena. Dadurch liegen mir die zukünftige Gestaltung der Predella und der äußeren Flügel des Marienaltars sowie die Generalsanierung der Jehmlich-Orgel der Hainkirche St. Vinzenz besonders am Herzen.

In die Arbeit des Kirchenvorstandes möchte ich wieder mein Wissen in Pacht- und Grundstücksangelegenheiten einbringen. Nachdem die kirchlichen Gebäude in den letzten Jahren weitgehend auf Vordermann gebracht wurden, sollte ein Schwerpunkt in der Arbeit des zukünftigen Kirchenvorstandes im Gemeindeaufbau liegen, da sich der Bevölkerungszuwachs in der Stadt Leipzig derzeit noch nicht in den Gemeindegliederzahlen unserer Sophienkirchgemeinde widerspiegelt.

Rudolf Berthold (64)

Vorarbeiter der Hauswarte

Ich bin Rudi Berthold, 64 Jahre alt und arbeite bei einer Wohnungsbaugenossenschaft als Vorarbeiter der Hauswarte.

Bei einer Wiederwahl ist mir wichtig, das unsere Gemeinde als ein Ort gelebter Religion und Kultur, in dem Neues und Bewehrtes aufeinandertreffen, an dem Menschen sich begegnen und Gemeinschaft erleben, in dem Seelsorge stattfindet und Feste gefeiert werden weiterhin vor Ort präsent  ist und wahrgenommen wird. Wichtig ist auch, dass der junge Mensch nach der Konfirmation und junge Erwachsene einen Platz in der Gemeinde finden. Meine Arbeit im Ortsausschuss und Verbundausschuss würde ich gern fortsetzen.

Björn Hausmann (49)

Architekt

Im Kirchenvorstand möchte ich mich weiterhin für die Kirchenmusik und für Baufragen engagieren.

Da mit den neuerlichen Strukturveränderungen die Kirchgemeindegebiete immer weiter wachsen, halte ich es für wichtig, dass die Ortsteile, aus denen sich unsere Sophienkirchgemeinde zusammensetzt, gestärkt werden, damit wir als Kirche ganz konkret in diese Ortsteile hineinwirken können. Das heißt: Erhalt und Weiterentwicklung der vorhandenen kirchlichen Gebäude vor Ort, als sichtbare Zeichen unserer Gemeinde.

Als Sänger in der Sophienkantorei und Vorstandsmitglied des Fördervereins für die Schweinefleisch-Mendelssohn-Orgel Möckern liegen mir ebenso die Kirchenmusik, Konzertveranstaltungen und Chorauftritte in unseren Kirchen sehr am Herzen. Die hier in den letzten Jahren entstanden musikalischen Traditionen gilt es zu bewahren und weiter auszubauen.

Ina Henri (60)

Leiterin Finanzbuchhaltung

Mein Name ist Ina Henri, ich bin 60 Jahre alt und arbeite als Leiterin Finanzbuchhaltung im St. Benno Verlag Leipzig.

Ich möchte für den Kirchenvorstand kandidieren, da es mir besonders wichtig ist, mich wieder mehr in die Gemeindearbeit einbringen zu können.

Vor allem möchte ich dazu beitragen, dass unsere sonntäglichen Gottesdienste in allen 4 Gemeinden möglichst auch in Zukunft erhalten bleiben.

Thomas Jahn (56)

Psychologe (EU-Rentner)

Wofür ich mich im neuen KV besonders engagieren möchte, ist

  • zum einen der Erhalt, die Förderung und die Unterstützung der Kirchenmusik in unserer Gemeinde
  • die Unterstützung für ein gutes Ankommen und Einleben unseres neuen Pfarrers und
  • Erhalt, Förderung und Ausbau speziell auch des geistlichen Gemeindelebens in der Sophienkirchgemeinde

Dirk Klingner (47)

Freier Mitarbeiter im St. Benno-Verlag und Verwaltungsmitarbeiter der Kirchgemeinde

Wenn ich in den neuen Kirchenvorstand gewählt werde, dann werde ich mich für den Erhalt der Vielfalt der Gottesdienste in unseren Gemeindeteilen einsetzen. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Gottes Wort in vielfältiger Weise verkündet wird, damit die Menschen die Möglichkeit haben, Jesus Christus zu finden und als ihren Erlöser anzunehmen. In der Arbeit des Kirchenvorstandes sollten geistliche Themen den gleichen Raum einnehmen wie Planung, Verwaltung und Organisation des Gemeindelebens.

Hendrik Lockwenz (52)

IT-Systemingenieur

Mit meiner Frau und meinen zwei Kindern im Alter von 11 und 13 Jahren lebe ich im Ortsteil Wahren.

Ich kenne Kirche noch, als die Mitgliedschaft nicht an der Kirchensteuer festgemacht wurde. Wichtig ist mir, das sich Glauben frei und vielfältig entwickeln kann (und in der heutigen Zeit auch muss). Dies darf nicht nur in vorgeschriebenen Strukturen möglich sein. Dazu ist eine ausgeprägte Gemeindearbeit über alle Altersgruppen hinweg mit allen bekannten und neuen Möglichkeiten nötig. Aufgrund verschiedener Ursachen ist dies in den letzten Jahren nur eingeschränkt möglich gewesen. Das Ehrenamt wird in einer vom Personalabbau geprägten Institution Kirche eine noch notwendigere Rolle spielen denn je und muss daher gestärkt und unterstützt werden. Alle altersspezifischen Angebote müssen neu formuliert werden, um nachfolgenden Generationen an die Gemeinde heranzuführen. Sehr hilfreich und wichtig ist dabei der Einsatz modernster Kommunikationsmittel. Gerade in der Corona-Zeit waren sie die Mittel um z. Bsp. Gottesdienste auf anderer Art gemeinsam zu gestalten und zu erleben. Warum nicht die positiven Erfahrungen und Erkenntnisse der Corona-Zeit in der Nach-Corona-Zeit nutzen?

In Anbetracht der gesellschaftspolitischen Entwicklungen halte ich eine christliche Positionierung unserer Gemeinde zu den entsprechenden aktuellen Themen für absolut notwendig. Eine Gemeinde muss auch nach außen hin sichtbar machen wollen, wofür sie aus ihrem Glauben heraus eintritt.

Doreen Prigan (39)

Rechtsanwältin

Ich möchte, dass wir weiter in das Schwesternkirchverhältnis hineinwachsen und weiter gut mit der Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde zusammenarbeiten, dabei aber jeder Ort seine Beonderheiten und Individualitäten behält. Die Ortsausschüsse sind wichtig, da sie dazu beitragen, dass die Vielfalt in unserer Gemeinde erhalten bleibt. Mir ist wichtig, dass alle Gemeindehäuser, Kirchen und Gottesdienste unserer Gemeinde erhalten
bleiben, da kurze Wege nicht nur für die Senioren in unserer Gemeinde, sondern auch für die Kinder und Jugendlichen sehr wichtig ist.

Margrit Rennert-Beuchel (54)

Buchhalterin

Die ökumenische Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden liegt mir sehr am Herzen.
Der Gottesdienst als Ort der Begegnung spielt für mich eine zentrale Rolle. Ich finde es wichtig, dass unsere vielfältigen Gottesdienstangebote in allen Ortsteilen erhalten bleiben und gestärkt werden. Ich möchte Menschen dazu ermutigen sich, entsprechend ihren Begabungen, aktiv an den Gottesdiensten mitzuwirken.

Ilona Unbekannt (61)

Fach-Ärztin, in eigener Praxís niedergelassen

Nach 12 Jahren Mitarbeit im Kirchenvorstand, anfangs in der Gustav-Adolf-Kirchgemeinde Lindenthal, dann – nach der Vereinigung unserer 4 Schwesterkirchen – in der jetzigen Sophienkirchgemeinde, konnte ich viele Erfahrungen sammeln und kenne zum großen Teil die Probleme in den einzelnen Ortskirchen.

Da Brunhild Ulbrich und Renate Ramin in der folgenden Legislaturperiode nicht mehr für den neuen Kirchenvorstand kandidieren werden, habe ich mich entschlossen, trotz meiner immensen beruflichen Belastung in meiner Arztpraxis noch einmal zu kandidieren, um die Lindenthaler Ortsgemeinde mit ihren Besonderheiten, Fragen und Problemen hinreichend im Kirchenvorstand zu vertreten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Pfarrer Dr. Markus Hein und verfüge über gute Verbindungen zur Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde.