Kirchenvorstandswahl 2026

Am 13. September 2026 werden in unserer Landeskirche neue Kirchenvorstände gewählt.

Nach den Gottesdiensten um 10 Uhr in der Auferstehungskirche Möckern, der Gustav-Adolf-Kirche Lindenthal, der Gnadenkirche Wahren und der Schloßkirche Lützschena Lützschena sind alle wahlberechtigten Gemeindeglieder bis 12 Uhr aufgerufen, den neuen Kirchenvorstand zu wählen.

Wahlberechtigt sind alle Gemeindeglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben und konfirmiert bzw. im Erwachsenenalter getauft worden sind.

Wenn Sie am Wahltag verhindert sind, dann können Sie bis zum Dienstag, dem 8.9.2026, im Pfarramt Briefwahlunterlagen anfordern.

Folgende Gemeindemitglieder kandidieren für den neuen Kirchenvorstand (in alphabetischer Reihenfolge):

Antje Arnoldt (56)

Lehrerin

Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und wohne in Lützschena. Ich war jetzt 12 Jahre Mitglied des Kirchenvorstands, und mancher kennt mich vielleicht als »Glocke«-Redakteurin oder von den Sophienfrauen. Ich kandidiere wieder, obwohl ich die Situation unserer »Kirche im Wandel« als sehr herausfordernd ansehe. Aber so sehr ich mir wünsche, alles bliebe so, wie es gut war, weiß ich doch auch, dass wir ohne Veränderungen nicht auskommen werden – ich bin letztlich ein pragmatischer Mensch, und ich möchte, dass es weitergeht mit unserer christlichen Gemeinschaft, auch wenn sie schrumpft. Allen, die von der christlichen Botschaft der Nächstenliebe angetrieben sind, sollten wir Heimat bieten – und auch wir können überall auf der Welt diese Art Heimat finden. Deshalb habe ich kein Problem damit, über den Tellerrand hinauszuschauen, um nach Lösungen zu suchen.

Im Vertrauen darauf, dass Gott uns dabei hilft, seine Botschaft auch zukünftig hier in die Welt hineinzutragen, bin ich nochmals bereit, Verantwortung zu übernehmen.


Steffen Berlich (56)

Haus- und Grundstücksverwalter

Mit meiner Familie lebe ich seit 1995 in Lützschena. Dadurch liegt mir die ergänzende Gestaltung des Marienaltars in der Schloßkirche besonders am Herzen. Jetzt ist ein günstiger Zeitpunkt um dieses Projekt voran zu bringen. In die Arbeit des Kirchenvorstandes möchte ich wieder mein Wissen in Pacht- und Grundstücksangelegenheiten einbringen. Nachdem die kirchlichen Gebäude in den letzten Jahren umfassend auf Vordermann gebracht wurden, sollte ein Schwerpunkt in der Arbeit des zukünftigen Kirchenvorstandes im Gemeindeaufbau liegen. Ebenso möchte ich mich für starke Ortsgemeinden in einem wie auch immer gearteten Gemeindeverbund einsetzen.

Rudolf Berthold (70)

Rentner

Ich kandidiere wieder, weil mir wichtig ist, dass unsere Gemeinde in allen vier Ortsteilen als ein Ort gelebter Religion und Kultur erfahren wird, in dem Bewährtes und Neues aufeinandertreffen, in dem sich Menschen begegnen und Gemeinschaft erleben können, in dem Angebote für Seelsorge und Gespräche wahrgenommen werden können.

Wichtig ist mir auch, dass Kinder, junge Menschen und Erwachsene einen Platz in der Gemeinde finden können. Meine Arbeit im Kinder- und Jugendausschuss, Bauausschuss sowie die Durchführung der Sprechstunde in Lindenthal würde ich gern fortsetzen.

Marco Eichler (44)

Entwicklungsingenieur

Mein Name ist Marco Eichler, ich bin 44 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern, in Lützschena verwurzelt und seit 2005 Gemeindeglied.

Nach einer Pause bin ich beruflich und privat an einem Punkt, an dem ich gerade wieder aktiv Verantwortung für unsere Gemeinde übernehmen möchte.

Als Entwicklungsingenieur und gelernter Installateur möchte ich meine Fähigkeiten einbringen, um die Gemeinde im Bereich Bauwesen und Nachhaltigkeit zu unterstützen. Gleichzeitig liegt mir als dreifacher Vater eine lebendige, einladende Kinder- und Jugendarbeit am Herzen.

Roberto Graupner (47)

Dipl.Ing.(BA) Produktionstechnik

Ich lebe mit meiner Familie in Möckern und möchte für den Kirchenvorstand kandidieren, um mich in die Gemeindearbeit einzubringen. Aktiv möchte ich gerne Verantwortung übernehmen, da mir der Erhalt, die Gestaltung und die Förderung des Gemeindelebens der Sophienkirchgemeinde wichtig sind. Neben Verwaltung und Organisation ist mir wichtig, dass die Kinder am Gemeindeleben teilnehmen können. Unsere Kirchgemeinde schätze ich als Ort des Glaubens.

Björn Hausmann (55)

Architekt

Auch in der neuen Amtszeit möchte ich wieder für den Kirchenvorstand kandidieren. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, unsere Sophienkirchgemeinde auf den Gebieten der Kirchenmusik und in Baufragen weiterhin zu unterstützen.

Unsere Sophienkirchgemeinde setzt sich aus vier unterschiedlichen Ortsteilen zusammen, die durch ihre markanten Kirchtürme und Gemeinderäume geprägt sind.

So ist es für mich wichtig, dass aus dieser Vielfalt der Orts-kirchgemeinden in die einzelnen Ortsteile Lindenthal, Lützschena, Möckern und Wahren hineingewirkt wird, und aus dieser Vielfalt unsere Sophienkirchgemeinde weiterentwickelt wird.

Als Tenorsänger in unserer Sophienkantorei und Vorstandsmitglied im Förderverein für die Schweinefleisch-Mendelssohn-Orgel in der Möckerner Auferstehungskirche möchte ich außerdem dazu beitragen, dass wir mit unseren Chorauftritten und Konzertveranstaltungen weit über unsere Gemeindegrenzen hinaus in die Leipziger Musiklandschaft hineinstrahlen.

Thomas Jahn (62)

Fotograf, Psychologe, EU-Rentner

Wenn ich in den neuen Kirchenvorstand gewählt werde, sehe ich für mich die Schwerpunkte zum einen darin, mich für den Erhalt unserer wunderbaren Kirchenmusik sowie deren Förderung einzusetzen.

Des Weiteren möchte ich mich dafür stark machen, dass neben der in den kommenden Jahren immer mehr werdenden Organisationsarbeit (Stichwort Strukturreform) die geistlichen Themen nicht ihren Stellenwert verlieren.

Nicht zuletzt will ich dafür eintreten und daran mitarbeiten, den Ausbau des geistlichen Gemeindelebens mit voran zu bringen.

Doren Prigan (45)

Rechtsanwältin

Ich möchte, dass wir weiter in das Schwesternkirchverhältnis hinein-wachsen und weiter gut mit der Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde zusammenarbeiten, dabei aber jeder Ort seine Besonderheiten und Individualitäten behält.

Die Ortsausschüsse sind wichtig, da sie dazu beitragen, dass die Vielfalt in unserer Gemeinde erhalten bleibt. Mir ist wichtig, dass die Gemeindehäuser, Kirchen und Gottesdienste unserer Gemeinde erhalten bleiben, da kurze Wege nicht nur für die Senioren in unserer Gemeinde, sondern auch für die Kinder und Jugendlichen sehr wichtig sind.

Margrit Rennert-Beuchel (60)

Buchhalterin

Die geplante Strukturreform wird unsere Region vor große Herausforderungen stellen. Umso mehr freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden. Besonders am Herzen liegt mir die ökumenische Verbundenheit mit der altkatholischen und der katholischen Nachbargemeinde. Unsere gemeinsamen Gottesdienste sind für mich wichtige Orte der Begegnung, des Glaubens und des Austauschs. Sie bilden eine wesentliche Grundlage unseres Gemeindelebens.

Ich möchte Menschen ermutigen, neue Wege zu gehen und zukunftsweisende Ideen für unsere Region zu entwickeln. Dabei gilt es, Bewährtes zu bewahren und zugleich offen für notwendige Veränderungen zu sein. Den finanziellen Rahmen möchte ich verantwortungsvoll im Blick behalten, transparent gestalten und gemeinsam mit allen Beteiligten steuern.

Detlef Rösler (55)

Systemintegrator

Ich wohnte seit Anfang der 1970er Jahre in Lützschena und lebe seit der Jahrtausendwende in Wahren, wo ich mich zunehmend in der Sophien-Kirchgemeinde engagiere, deren Zukunft mir am Herzen liegt.

Besonders wichtig sind mir dabei der Zusammenhalt der Generationen und der verantwortungsvolle Umgang mit unseren Gebäuden.

Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene und ältere Menschen sollen als lebendiger Generationenverbund in unserer Gemeinde voneinander profitieren und sich gegenseitig inspirieren.

Gleichzeitig möchte ich mich dafür engagieren, unsere Gebäude sinnvoll, nachhaltig zu nutzen und zukunftsorientiert zu ertüchtigen. Sie sollen Orte der Begegnung bleiben und möglichst vielen Menschen offenstehen.

Ilona Unbekannt (67)

Fachärztin, Privatpraxis für Akupunktur.

Ich bin verheiratet, mein Mann engagiert sich seit Jahren im Orts- und Bau-Ausschuss; wir haben zwei erwachsene Söhne und zwei Enkelkinder.

Ich kann auf 18 Jahre Mitarbeit im Kirchenvorstand zurückblicken, anfangs in der Gustav-Adolf-Gemeinde in Lindenthal, nach der Vereinigung der 4 Schwesterngemeinden zur Sophienkirchgemeinde in deren KV. In den letzten sechs Jahren war ich dort einzige Vertreterin in und für Lindenthal. Ich kenne die Besonderheiten und Probleme in den einzelnen Ortskirchen, in Lindenthal ist es die Frage nach der Dachsanierung der Lindenthaler Gustav-Adolf-Kirche und die Zukunft der beiden Gemeindehäuser. Mit Sorge schaue auch ich auf die sinkenden Gemeindemitgliederzahlen, nicht nur in unserer Gemeinde – das erfordert Umdenken, neue Wege gehen, kreative Gedanken einbringen – dabei möchte ich mich noch einmal mit einbringen.

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