Die Fenster der Sakristei

Ostfenster in der Sakristei, Foto Steffen Schumann

Das Ostfenster zeigt als Mittelstück in figürlicher Glasmalerei Jesus Christus mit dem Abendmahlskelch und einer Hostie. Damit ist an seine Verheißung erinnert, dass er in der Feier des Heiligen Abendmahls persönlich gegen-wärtig sein wird. In das Fenster einzubeziehen ist ein kleiner darunter befindlicher Altar. Dadurch handelt es sich bei der Sakristei um einen Andachtsraum.


Fenster in der Sakristei, Nordseite vor 1906, Foto Steffen Schumann
Fenster in der Sakristei, Südseite vor 1906, Foto Steffen Schumann

Die beiden Nordfenster, ebenfalls 1906 ausgeführt in blanker Rautenverglasung, besitzen, seitlich gerahmt durch Ranken mit Zapfen, zwei anspruchsvolle Beispiele von Architekturmalerei (26,5 x 32,5 cm). Es sind so genannte Kabinettscheiben. Sie überliefern den baulichen Zustand der heutigen Hainkirche aus der Zeit von 1847 bis 1906, dem Jahr des Umbaus. Links ist die alte Ansicht von Norden, rechts die von Süden zu sehen.
Zu allen drei Verglasungen ist der Stifter nicht mehr bekannt. 2010 wurden die Holz- und Bleiverglasungen restauriert.